Die richtige Armführung

Der rechte Arm:
Wenn man nun das Queue im richtigen Bock führt, muss man noch eine runde Führung des Queues gewährleisten, ohne Haken Ecken und Kanten wenn möglich.
Hierzu stellt man sich mit einem offenen Bock und dem richtigen Stand in Stoßposition vor eine Kugel und schiebt das Queue bis zur Kugel durch, sodass die Pomeranze beinahe die Kugel berührt. Jetzt braucht man wieder den zweiten Mann, denn nun muss man dafür Sorgen, dass der rechte Arm, der das Queue hinten hält, einen rechten Winkel am Ellbogengelenk zeigt und absolut senkrecht zum Boden steht.
Hat man das geschafft muss man sich darauf konzentrieren nur den Unterarm am Ellbogengelenk zu bewegen, das Schultergelenk bleibt starr, bewegt sich nicht! Dies muss der zweite Mann kontrollieren, also von hinten kontrollieren ob der Unterarm Senkrecht hängt und nah am Körper bleibt und von der Seite kontrollieren, dass der Oberarm still hält und sich nur der Unterarm zum stoßen bewegt. Der Oberarm bleibt übrigens auch nach dem Stoß noch für eine Sekunde unbewegt.
[Bewegt sich das Schultergelenk doch, so geht der Stoß daneben, trifft die Kugel doch, so nennen wir dies Glück.]

Die Quehaltung in der rechten Hand:
1. Arm runterhängen lassen, Hand gerade gestreckt, Finger senkrecht nach unten.
2. Die zwei Fingerglieder eines jeden Fingers zu einer Mulde machen und darin das Queue halten. Gegen herausfallen des Queues den Daumen anlegen, nicht klammern!
3. Profis halten das Queue nur noch mit dem Zeigefinger und stützen es mit dem Daumen, Anfänger sollten zunächst das Queue in Zeige- und Mittelfinger legen sowie Ring- und kleinen Finger anlegen um ein Gefühl für das Queue zu erlangen.
[4. Beim Breaken (Anstoßen) darf man auch mal das Queue nach dem Stoß festklammern, sodass es nicht die Einrichtung demoliert]

Der linke Arm:
Hier scheiden sich die Geister, die einen strecken den Arm lieber durch, dann ist der Cue-Ball (Weiße) aber sehr weit weg, die anderen Beugen den Arm sehr stark, haben also den Cue-Ball nahezu direkt vor sich. Ich bevorzuge eine leichte Beugung, bei leichten Stößen und eine stärkere Beugung bei starken Stößen.
Natürlich muss man die Stelle an der man steht leicht korrigieren wenn man sich näher oder ferner vom Cueball positioniert.


Das Queue
Der Stoß